Mit Entsetzen hat der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung Solingen die Ankündigungen des Oberbürgermeisters, bestehende Gewerbeflächen in Wohnflächen umzuwandeln vernommen. Sicherlich, so Gluch, ist bei einer wachsenden Stadt wie Solingen auch an die Schaffung von Wohnraum zu denken, jedoch darf dies nicht dazu führen, dass Solingen zu einer reinen Schlaf- und Pendlerstadt degradiert wird. 

Dies ist jedoch zwangsläufig der Fall, wenn nicht auch weiterhin ausreichend Gewerbeflächen für Firmenansiedlungen bereitgehalten werden.
Zudem sollte sich der Oberbürgermeister entscheiden, was er nun will und den Bürgern keinen Sand in die Augen streuen. Noch im letztjährigen Kommunalwahlkampf zum Teil die Neuansiedlung von Gewerbegebieten, unter anderem im Ittertal mit der Begründung abgelehnt, dass zuerst die bestehenden Gewerbeflächen hierfür genutzt werden sollten und jetzt wieder genau diese in Wohnflächen umwandeln.
Der Oberbürgermeister, so Gluch, möge bedenken, dass er zur Umsetzung seiner hochtreibenden Pläne auch Steuereinnahmen braucht, die mittelständige Firmen erwirtschaften.

Pressemitteilung vom 29.08.2016

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30

Aktuelle Mitteilungen der MIT NRW